Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Bauphase Bahnhof Beer ShebaBauphase Bahnhof Beer Sheba

historischer Bahnhof Beer Shebahistorischer Bahnhof Beer Sheba

 

Stellprobe mit Lok und PalmenStellprobe mit Lok und Palmen

 

Palästina / Israel in den
50er Jahren in Spur 00

 

Die Spurweite 00 ergab sich für mein Diorama, weil englische Loks, die unter anderem in den 50er Jahren im 1948 gegründeten Staat Israel in Betrieb waren, zum größten Teil nur Maßstab 1:76 zu bekommen sind.

Der Bahnhof "Flöhatal" von Auhagen wurde nach langer Suche im Netz zur Grundlage für den Bahnhof "Beer Sheba". Große Teile sind dem heutigen Museumsbahnhof ähnlich oder konnten leicht umgebaut werden. Mit geprägtem Sandstein-Mauerwerk wurde die landestypische Optik hergestellt. Die runden Giebelfenster, die Fensterstürze und das arabische Bahnhofsschild entnahm ich aus Fotografien und druckte sie aus.

Die nächsten Gebäude waren dann ein Wasserturm nach englischem Vorbild und eine Windmühle, beide als Bausatz von Dapol. Der Maßstab ist hier 1:76 im Gegensatz zum Bahnhof mit 1:87. Die Mühle soll an die Montefiori-Mühle in der Jerusalemer Altstadt erinnern, die erst vor Kurzem vollständig renoviert wurde. Auf vielen Bildern vom Bahnhof in Jerusalem ist sie im Hintergrund zu sehen.

Zum englischen Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg lässt sich sicher leicht eine glaubwürdige Anekdote ausdenken.

Wie anfangs erwähnt, begann alles mit der englischen Lok Stanier class 8f mit der Achsfolge 2-8-0, die neben mehreren anderen amerikanischen und belgischen Lokomotiven bis Ende der fünfziger Jahre im Einsatz waren. Die amerikanische Baldwin-Lok war jetzt allerdings wieder nur in H0 zu bekommen, schied also für das Diorama aus. Ersatzweise ist nun die allseits bekannte Fleischmann-Lok "Anna" eingesprungen, die eine umgespurte Krauss-Dampflok der Hedschas-Bahn darstellen soll.

Mehr Mühe machte die Class 8f, weil die ursprüngliche LMS-Beschriftung entfernt sowie Logo und Loknummer der Israel Railways aufgebracht werden musste. Hier halfen gute Fotos der Museumslok 70414. Das Logo und Loknummer wurden eingescannt, in einem Vektorbearbeitungsprogramm neu gezeichnet und dann zum Druck der Schiebebilder beim Druckeronkel abgegeben. Das Ergebnis der vielen Arbeitsstunden überzeugt. 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?